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Anerkennungsleistung an ehemalige deutsche Zwangsarbeiter

Anerkennungsleistung an ehemalige deutsche Zwangsarbeiter

Auf An­trag kön­nen ehe­ma­li­ge deut­sche Zwangs­ar­bei­ter, die als Zi­vil­per­so­nen auf­grund ih­rer deut­schen Staats­an­ge­hö­rig­keit oder Volks­zu­ge­hö­rig­keit kriegs- oder kriegsfolgenbedingt zur Zwangsarbeit herangezogen wurden, einen einmaligen Anerkennungsbetrag in Höhe von 2.500 Euro erhalten. Im August hat das BVA (Bundesverwaltungsamt) mit der Durchführung der Richtline über die Anerkennungsleistung an ehemalige deutsche Zwangsarbeiter  begonnen und  die für den Schicksalsnachweis benötigten Formulare auf seiner Webseite veröffentlicht: www.bva.bund.de/zwangsarbeiter

Die erforderlichen Formular stehen kostenfrei auf der Webseite des BVA zum Download bereit:

1.       ANTRAGSFORMULAR

2.       ADZ - ANERKENNUNGSRICHTLINIEN

3.       MERKBLATT

4.       VOLLMACHTSFORMULAR

 

Zusätzlich zu den oben aufgeführten Formularen müssen Sie bei der Antragsstellung außerdem folgende Dokumente vorlegen:

1.       Ein Dokument, das belegt, dass Sie der  deutschen Volksgemeinschaft angehören.

2.       Ein Dokument, das Auskunft darüber gibt, wie lange Sie sich nach dem zweiten Weltkrieg in Zwangsarbeit oder Lagerhaft befanden.

 

Anspruch auf die Anerkennungsleistung haben Betroffene, die sich zwischen dem 1. September 1939 und dem 1. April 1956 in Zwangsarbeit oder Lagerhaft befanden.

Die Leistung wird nur auf Antrag gewährt. Diesen kann der Betroffene persönlich oder im Fall das dieser nach dem 27. November 2015 verstorben ist, seine gesetzlichen Erben (Ehepartner oder Kinder), stellen. Das Recht auf Entschädigung ist grundsätzlich höchstpersönlicher Natur und gemäß der Richtlinie nicht übertragbar. So kann, gemäß des Beschlusses des Deutschen Bundestages, keine Leistung an die Angehörigen entrichtet werden, wenn der/die Betroffene vor dem 27. November 2015 verstorben ist.

 

Für alle Fragen sowie Hilfe hinsichtlich der Bearbeitung bzw. beim Ausfüllen der Formulare stehen wir Ihnen innerhalb unserer Sprechzeiten (Montag bis Freitag  10 Uhr - 13 Uhr) gerne telefonisch unter 025/431 -870 oder auch persönlich zur Verfügung.

 

 


25.8.2016.

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